Algerien

Algerien: Ehemalige christliche und marianische Erde

Algerien war ab dem zweiten Jahrhundert nach Jesus Christus ein christliches und marianisches Land.

In der Tat wurde Algerien, das ehemalige Numidien (die Berber sind Numiden), lange vor dem christlichen Zeitalter, zuerst von den Phöniziern besiedelt, die entlang ihrer Küsten ihre Zahltische aufgestellt hatten, während die Berber das Innere des Landes kontrollierten.

Aber im zweiten Jahrhundert v. J. Chr. fiel das ehemalige numidische Königreich unter römische Herrschaft: eine Kolonisation die neunhundert Jahre dauerte bis zur Invasion Nordafrikas im siebten Jahrhundert n. J. Ch. durch die Araber, die gleichzeitig mit der Eroberung auch mit der Islamisierung des Landes begannen …

Die arabisch-islamische Eroberung war umso härter, weil dieses Land bereits ab dem zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung evangelisiert war und die Ureinwohner die römische Zivilisation angenommen hatten. Diese Region Nordafrikas wurde zu einer blühenden, christlichen Gemeinde.

Im dritten Jahrhundert unterstützte die Bekehrung von Konstantin dem Grossen, Kaiser von Rom, die Verbreitung des Christentums in Nordafrika, dieser seit Jahrhunderten romanisierten und zivilisierten Erde.

An der Ostküste des heutigen Algeriens, hatte Karthago, als Stadt, in der der heilige Augustinus lehrte, eine besondere Ausstrahlung. Christianisierter Berber, wie die Mehrzahl der damaligen Bewohner, war Augustinus Bischof von Hippo, wurde aber vor allem durch seine zahlreichen theologischen Schriften, unter anderen seine „Bekenntnisse“ und „Der Gottesstaat“, berühmt.

Der heilige Augustinus zählt zu den bekanntesten Kirchenvätern und Kirchenlehrern.

„Unsere Liebe Frau von Afrika bitte für uns und für die Mohammedaner“.

Im Augenblick der islamischen Invasion, war die Kirche Nordafrikas (das heutige Algerien) eine der ersten Gemeinschaften der lateinischen Kirche in der Welt und das Land war überzogen mit Basiliken und anderen alten, christlichen Heiligtümern.

Der arabische Überfall zog ab dem VII. Jahrhundert eine Zwangsislamisierung nach sich. Innerhalb weniger Jahrhunderte wurde die Kirche Afrikas vernichtet und nur unter den Berbern gab es einige, die sich dem widersetzten.

Erst 1830, als Frankreich Algerien einnahm, konnte in dieser Region Nordafrikas die Kirche wieder Fuss fassen.

Erde der alten Christenheit, Erde der Märtyrer, Algerien, Unserer Lieben Frau von Afrika (auch „Unsere Liebe Frau vom Atlas“ genannt) anvertraut, hat, obwohl es heute islamisch ist und von blutigen Attentaten erschüttert wird, niemals aufgehört, die Heilige Jungfrau Maria zu achten, sie, in der auch die Mohammedaner die heilige Mutter Jesu erkennen und ehren.

Und als die Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika auf den Hügeln von Algier errichtet wurde, schrieb man über den Hauptaltar:

„Unsere Liebe Frau von Afrika, bitte für uns und für die Mohammedaner“.

Diese, im Kirchenschiff Unserer Lieben Frau von Afrika eingetragene Bitte an Maria, wurde nie beseitigt, weder durch die Zeit, noch durch Ereignisse die das Land erschütterten, immer noch steht sie über dem Altar der Basilika von Algier, und Mohammedaner wie Christen kommen um zu Maria zu beten und ihr Blumen zu schenken …