Medjugorje, Pfarrei, Heiligtum, offizieller Stand

Medjugorje, Pfarrei, Heiligtum, offizieller Stand

Eine Pfarrei

Medjugorje (der Name kommt aus dem Slawischen und bedeutet „zwischen den Bergen", ist eine römisch-katholische Pfarrgemeinde, mit ungefähr 5 000 Einwohnern (2005).

 

Die Seelsorge von Medjugorje ist den Priestern der Franziskanerprovinz „Aufnahme Mariens in den Himmel" von Herzegowina anvertraut.

 

1981, als die "Erscheinungen" begannen, hat sich das Leben der Pfarrgemeinde geändert. Ausser den sechs Sehern, hat die Heilige Jungfrau die ganze Pfarrei und die Pilger aufgerufen, ihre Zeugen und Mitarbeiter zu sein. Dies bekundete sie im Besonderen in der Botschaft, in der sie sagt: „Ich habe diese Pfarrei auf besondere Weise auserwählt und möchte sie führen". (1. März 1984).

 

Dank der Erscheinungen der Heiligen Jungfrau, wurde Medjugorje - eine gewöhnliche, bäuerliche Pfarrei - zu einem Ort der Versammlung von vielen Pilgern aus der ganzen Welt, vergleichbar mit Lourdes oder Fatima. Aus unzähligen Zeugnissen von Pilgern geht hervor, dass sie gerade an diesem Ort den Glauben und den Frieden gefunden haben.

Quelle: http://medjugorje.hr.nt4.ims.hr/Main.aspx

 

Anerkennung als Heiligtum

1991:

In der ordentlichen Sitzung der jugoslawischen Bischofskonferenz in Zadar vom 9. - 1. April 1991,

wurde folgendes beschlossen:

 

ERKLKÄRUNG:

Die Bischöfe haben von Anfang an die Ereignisse in Medjugorje durch den Bischof dieser Diözese (Mostar), durch die Kommission des Bischofs und durch die Kommission der Bischofskonferenz von Jugoslawien für Medjugorje verfolgt.

 

Auf der Basis dieser Untersuchungen kann bis jetzt nicht bestätigt werden, dass es sich hier um übernatürliche Erscheinungen und Offenbarungen handelt.

 

Aus welchen Motiven auch immer die zahlreichen Versammlungen der Gläubigen aus verschiedenen Teilen der Welt in Medjugorje zustande kommen, aus religiösen oder anderen Motiven, beide erfordern die Aufmerksamkeit und zuerst die pastorale Sorge des Diözesanbischofs und mit ihm auch der anderen Bischöfe, damit in Medjugorje und in allem was damit zusammenhängt, eine gesunde Verehrung der Heiligen Jungfrau Maria gewährleistet wird, in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche.

 

Zu diesem Zweck werden die Bischöfe besondere und brauchbare, liturgische und pastorale Direktiven erlassen. Ebenso werden sie durch ihre Kommission fortfahren und Schritt halten mit ihren Ermittlungen, bis es zu einem endgültigen Ergebnis über Medjugorje kommt.

Zadar, am 10. April 1991.

 

Die Bischöfe von Jugoslawien

http://wap.medjugorje.ws/de/articles/declaration-ex-yugoslavia-bishops-conference-medjugorje/

 

Diese Botschaft ist eine Botschaft des Friedens, der Versöhnung, die sich während mehrerer Jahrzehnte entfaltet hat. Die folgenden Artikel geben uns etwas mehr Aufschluss darüber, indem wir sie „in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche" vorstellen.

 

1993

"Wir Bischöfe haben, nach dreijährigen Studien der Kommission, Medjugorje als einen gesegneten Ort, als Heiligtum, angenommen. Das heißt, wir haben nichts dagegen, wenn jemand hier die Gottesmutter in einer Art und Weise verehrt, die mit dem Glauben und der Lehre der Kirche übereinstimmt...Daher überlassen wir alles andere weiteren Untersuchungen. Die Kirche hat es nicht eilig."

Seine Eminenz, Kardinal Dr. Franjo KUHARIC, Erzbischof von Zagreb

 

(Glas Koncila, 15. August 1993)

http://wap.medjugorje.ws/de/articles/cardinals-medjugorje/#a-ch7

 

Das Leben des Heiligtums

„Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens." (1 Korinther 14, 33). Das Leben des Heiligtums findet inmitten einer Pfarre statt, in der der Pfarrer ein Minimum einer gemeinsamen Organisation für alle Pilgergruppen aller Nationen eingerichtet hat: z. B. findet am Abend, zur Zeit des Gebetes in der Kirche, keine andere Veranstaltung statt, auch feiert man die Heilige Messe nicht auf den Bergen oder in den Pensionen, sondern nur in der Kirche und in der Kapelle. Etc.

Feste

Am 25. Juni (Jahrestag der ersten Erscheinung)

Alle Feste des Liturgischen Jahres (wie in einer Pfarrei)

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F. Breynaert